Über mich

Ich bin Christina Asbahr und lebe mit meinem Mann, unseren zwei Kindern, unserem Hund und meinem Pony im wunderschönen Norden.

Verantwortung zu übernehmen war für mich lange selbstverständlich.
Organisieren, mitdenken, stabilisieren. Nicht, weil es jemand verlangte, sondern weil ich es konnte. Erst später habe ich verstanden: Es ist nicht die Menge der Aufgaben, die belastet. Es ist die Unklarheit darüber, wem sie wirklich gehören.

Ein Teil meines Weges ist auch das, was ich lange getragen habe und wie sich mein Blick darauf verändert hat.
Wenn du das tiefer nachvollziehen möchtest, habe ich darüber in einem Beitrag geschrieben: Weniger tragen, mehr Klarheit – was dieser Blog für mich bedeutet.

Durch meinen Mann habe ich gelernt, wie wichtig Kommunikation ist und wie ungesund es ist, eigene Emotionen zu unterdrücken. Mein Pony hat mir gezeigt, wie sich Freiheit & wahre Größe anfühlen kann und was Führung ausmacht. Meine Söhne zeigen mir, wie wichtig Grenzen sind und gleichzeitig, wie grenzenlos Liebe sein kann. Unser Hund erinnert mich daran, wie grundlegend Sicherheit für Ruhe und Klarheit ist.

In Teams und Arbeitsumfeldern mit viel Dynamik habe ich erlebt, wie sehr fehlende Klarheit Menschen verunsichert. Verantwortung landet schnell bei denen, die stark wirken. Nicht aus Schwäche, sondern aus Fähigkeit. Unausgesprochene Erwartungen, verschobene Zuständigkeiten und Rollen die nie bewusst gewählt worden. Das ermüdet.

Ich habe einen Fernlehrgang als Businesscoach abgeschlossen, um Zusammenhänge besser zu verstehen. Nicht um Menschen zu verändern, sondern um Strukturen sichtbar zu machen.

Viele Frauen tragen zu viel. Nicht, weil sie es müssen, sondern weil niemand den Rahmen klärt. Ich glaube das Entlastung nicht durch Rückzug entsteht, sondern durch bewusste Struktur. Klarheit darf ruhig sein. Stabilität darf weich sein.

Wenn ich mit dem Hund unterwegs bin oder am Stall stehe, spüre ich es ganz einfach: Ein Zaun oder eine Leine ist keine Begrenzung. Es schafft Sicherheit.

Vielleicht ist es im Leben ähnlich. Vielleicht geht es nicht darum, weniger zu sein, sondern klarer zu werden.